FUSSBALL MML

Tons of Energy - E23 - Saison 20/21


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Leute! Wir sind, man kann es nicht anders sagen, über die Feiertage körperlich aber vor allem moralisch verlottert. Maik hat sich mit der Familie abgesetzt, um in den Bergen einen veritablen Skimaskenball zu feiern, während Micky schon in Köln ist, um die Plastikpalmen für den nächsten Dschungel aufzublasen und ganz nebenbei die ersten Emu-Klöten vorzukosten. Lucas hingegen ist in Berlin verblieben, um an nur zwei Tagen alle sieben Staffeln von Sons of Anarchy durchzusuchten, als wäre die Biker-Operette tatsächlich Meth für die Augen. Seitdem liegt er im Wife-beater auf der Couch und tätowiert sich selbst ein Herzchen auf den Steiß. Mit einer Nadel und jener Tinte, mit der zuvor bereits die Verträge von Christian Gross auf Schalke und Christian Heidel in Mainz unterschrieben wurden. Fear the Riether!
So ist also in der letzten Folge dieses sehr langen Jahres im Grunde wieder alles beim Alten. Denn wir bieten euch auch diesmal den gewohnten Whitetrashtalk, irgendwo zwischen Bananenflanke und Frankfurter Applaus, und dazu die durchaus dreiste Dialektik dreier Dummschwätzer. Und widmen diese Alliteration dem großen Rainer Holzschuh. Zum Abschied und zum Abgewöhnen. Viel Spaß!

Braunschweig vs. Dortmund: Ein Flirt mit dem Desaster?


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Live im Fernsehen! Live aus Braunschweig! Die Volkswagen Tailgate Tour live! Der DFB-Pokal geht weiter – und somit auch die Volkswagen Tailgate Tour! Micky, Maik und Lucas gehen in die zweite Runde – mit tatkräftiger Unterstützung ihres eigenen Barmanns Nils.
Sie diskutieren über die selbstgeschnittene Haarpracht von Lucas, den phänomenalen Auftritt von Micky und den Sohn von Wayne Rooney.

Und nebenbei spricht Fussball MML über das Pokal-Spiel des BVB gegen Braunschweig inklusive einer Zusammenfassung in Gedichtform von Nils! Und selbstverständlich auch über den Sieg des FC Schalke 04. Kann es eigentlich ein schöneres vorweihnachtliches Geschenk geben?

Er ist wieder Tah! - E22 - Saison 20/21


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Leute, Leute! Bei uns ist heut schon Weihnachten, hier jagt ein Feiertag den nächsten, quasi Gegenpressing im Advent, Forechecking mit der Kerze in der Hand. Heiter, immer heiter! War ja auch schon wieder die Hölle los. Weshalb wir, alles für die Fans, schon am frühen Sonntag Morgen zum Mikrofon gegriffen haben. Zwischen Gottesdienst und Doppelpass, wenn man so will. Die einen noch im Nacht-, die anderen schon im Kettenhemd. Willkommen also zum irrationalen Frühschoppen, dem literarischen Terzett. Oder wie es demnächst heißen wird: from Grass till Dorn! Ihr merkt, wir waren tatsächlich in beeindruckender Frühform. So haben wir euch ein ordentliches Omelette gebraten. Verrückte Hunde, die wissen, was in die Pfanne gehört. Polnische Glücksgefühle und traurige Pillen, schwarzgelbe Kitschkrieger und königsblaue Jahrhunderttränen. Dazu noch fair gehandelte Bauchmuskeln und gut abgehangenes Fohlenfleisch. Geschmackvoller als jeder Satansbraten und farbenfroher als jede Götterspeise. Fussball MML, hier brennt der Baum, hier wackelt der Pudding. Also schaltet ein, wenn es wieder heißt: Körperklaus is coming to town. Frohes Fest!

30 Jahre #EineEinheit


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Fans treffen, Stadionwurst essen, Atmosphäre aufsaugen, die Seele des Fußballs kennenlernen. Das ist die #VWTAILGATETOUR. Micky Beisenherz, Maik Nöcker und Lucas Vogelsang vom Podcast FUSSBALL MML sind unterwegs in Fußball-Deutschland. Im Stadion, in Fankneipen oder einfach auf dem Parkplatz. Sie treffen Fans und Funktionäre und plaudern mit ihnen. Getreu dem Motto: Fußball ist für alle da. Mehr dazu unter: https://www.volkswagen.de/de/marke-und-erlebnis/wedrivefootball/highlights/vwtailgatetour.html

Leute, wie die Zeit vergeht. Heute vor 30 Jahren, am 19.12.1990, traf die deutsche Nationalmannschaft im Neckarstadion auf die von Uli Stielike trainierten Schweizer. Eine besondere Begegnung, eine ganz und gar geschichtsträchtige Angelegenheit. Denn zum ersten Mal seit 1942 stand dort, in der Stuttgarter Eiseskälte, eine gesamtdeutsche Mannschaft auf dem Platz. Bundestrainer Berti Vogts hatte diese Partie deshalb zurecht als Wiedervereinigungsspiel bezeichnet und gleich fünf Spieler aus dem noch nicht ehemaligen Kader der gerade erst ehemaligen DDR nominiert. Neben Matthias Sammler auch Andy Thom, Ulf Kirsten, Thomas Doll und den Torwart Perry Bräutigam, der sich ein Zimmer mit Bodo Illgner teilen durfte, danach allerdings nie wieder eingeladen wurde. Sammer immerhin schaffte es in die Startelf. Und war damit der erste in der DDR geborene Fußballer, der mit dem Adler auf der Brust die Hymne singen durfte. Die anderen standen vor der Bank und sangen mit, historische Strophen.
Nun, pünktlich zum Jubiläum, haben wir beschlossen, dass wir dieses Ereignis am besten mit unserer ganz eigenen Vereinigung feiern sollten. Weshalb wir uns die Kollegen vom Nachholspiel an die Seite geholt haben. Gemeinsam mit den drei Hobbyhistorikern aus München blicken wir nun also zurück. Auf den Abend in Stuttgart, die Gänsehaut des Bräutigams, den kurzen Anlauf des wortkargen Stürmer, die Szenen und Töne, so kurz nach dem Mauerfall. Und wir, Wendehälse im besten Sinne, Westfressen im Ostwind auch, schauen, was übrig geblieben ist, von der Euphorie, den großen Träumen und guten Wünschen dieser Zeit. Wo steht der Fußball im Osten heute? Und wieso steht er mitunter genau dort? Noch immer im Abseits, mal wieder am Scheideweg. So treffen sich in dieser Folge nicht nur zwei Podcasts, sondern auch Geschichte und Gegenwart. Und am Ende bleibt die Frage: Wie viel Einheit ist da wirklich, 30 Jahre nach der Einheit? Viel Spaß.

Mislintatort - E21 - Saison 20/21


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Leute, Weihnachten steht vor der Tür! Und Lucien Favre endlich auch. Nachdem der Schweizer die BVB-Bosse mit einer finalen Demonstration seiner soft Skills im Grunde dazu gezwungen hat, endlich harte Fakten zu schaffen. Eine nur folgerichtige Entscheidung. Weil eine Mannschaft, die nicht verteidigen kann, keinen Trainer haben sollte, der sich ständig verteidigen muss. Jetzt also Terzic, der Borussen-Flick, die Bilic-Variante. Mit ihm und seinem Assistenten, so die Hoffnung, soll endlich wieder Dortmund in Dortmund sein. Addotore statt Adduktoren, ehrlicher Winterurlaub auf der Zeche statt Reha zwischen Ölfeldern. Irgendwas muss ja passieren. Weil die Saison für die Borussia sonst schon an Silvester gelaufen sein könnte. Die Konkurrenz, Obacht, schläft nicht. Und liefert derweil immer neue Szenen für den Jahresrückblick. In Leverkusen, in Wolfsburg, in Leipzig. Und auch in Berlin, selbst ohne Kruse. Ein großes Schauspiel vor leider leeren Rängen.
Die Bundesliga, sie ist, jetzt mehr denn je, eine Bühne des Augenblicks. Sie verweilt nicht, sie hetzt dem nächsten Höhepunkt entgegnen. Ein Wundedaumenkino, ein Mittelfinger für das Mittelmaß. Gerade, das kann man ja auch mal feststellen, macht es einfach Spaß, ihr dabei zuzusehen. Weil alles offen ist. Die Türchen, der Ausgang, die Münder. Darüber, liebe Fans, haben wir natürlich gesprochen. Zwischen den Zeilen, zwischen zwei Werbeblöcken, zwischen laut dröhnendem Traktoren und einem Elefanten, der 60 Minuten im Raum stehen musste, ehe er dann doch noch die ihm angemessene Aufmerksamkeit erhielt. Das alles gibt es nun als Kassette bei Europa und natürlich wie immer als Podcast bei uns. Viel Spaß!

Late macchiato - E20 - Saison 20/21


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Leute, diesmal haben wir uns zum kleinsten Weihnachtssingen der Welt getroffen, um uns, Strophe für Strophe, wieder selbst in Stimmung zu schunkeln. Nach einem Adventswochenende, das wenig besinnlich war, dafür aber mehr Geschichten geliefert hat, als der Rutenplaner mit dem Rauschebart und der mit Lametta behängte Netflix-Algorithmus zusammen. Unsere Stiefel jedenfalls waren voll bis obenhin. Mit königsblauem Konfekt zum Beispiel, Geschmacksrichtung Zartbitter. Denn auf Schalke, alle Jahre wieder, brennt der Baum. Und vielleicht wird dieser Verein, tasmanisch depressiv, schon vor Knut Konsequenzen ziehen, um Platz für den nächsten Pressspan-Trainer zu schaffen. Vielleicht aber kommt auch einfach der Uerdingen Russe und wird im nächsten Jahr gleich zum Zweitliga-Zar. Warum nicht? Außer einem Bundesliga-Sieg ist in Gelsenkirchen gerade alles möglich. Beim Nachbarn in Dortmund hingegen coacht der Trainer weiterhin gegen die eigene Mannschaft und freut sich über einen Punkt als wäre es eine ihm gewidmete Pyramide aus Toblerone. Favre, der Applaus-Akrobat, ist längst der Alptraumtänzer an der Seitenlinie. Und Dortmund womöglich das neue Vizekusen. Das Spektakel gibt es derzeit mit Sicherheit in anderen Stadien. In München, wo Musiala der eigentliche Moukoko ist und Thomas Müller im Chaos wieder jene Räume findet, die sich zu deuten lohnen. In Leipzig, wo der Sohn von Patrick Kluivert trifft und ein kleiner Spanier als Weihnachtsengel auf dem Flügel lauert. Oder in Gladbach, wo die neue Torfabrik der Champions League steht und lässige Franzosen gute Geschichten am Fließband produzieren. So verbleiben wir passender Weise mit festlichen Grüßen, die doch so klingen wie die derzeit beliebtesten Vornamen im Ruhrgebiet: Feliz Navidad und Joyeux Noel! Und wünschen euch natürlich viel Spaß! Mit uns, den drei Säcken, die sich mit der Anson's-Kohle den nächsten Schlitten kaufen werden.

Coach Kater - E19 - Saison 20/21


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Leute, um Diego Armando Maradona noch einmal angemesen zu würdigen, haben wir diesmal Genie und Wahnsinn sehr dicht nebeneinander gesetzt. Stirn an Stirn, Satz an Satz. Ohne Abstand oder Denkpause. So ging es dann auch Schlag auf Schlag. Mit extra Sahne auf jeder Pointe, mit extra Geifer auf dicken Lippen. Man kann sagen, dass wir mit offenen Mikrofonen jongliert haben, jede Meinung übergewichtig, jedes Solo ein Gruß nach Buenos Aires. Vor allem aber haben wir, so als Staatstrauergäste, auch das Who is Who der MML-Familie eingeladen, damit sie dabei sind bei diesem Abschied. Franz-Josef Wagner, der wirklich kein guter Mensch sein möchte. Den Freund und Philosophen Wolfram Eilenberger, der Elsass-Lothringen annektieren wird, um den DFB zu retten. Und natürlich Calli, der uns noch eben gezeigt hat, wie man ein Straußenei in der Bettpfanne brät. Dazu gibt es frisch geputzte Schuhe, schlecht gealterte Gags und ein zwischen den Zeilen verstecktes Wort zum Sonntag. Also ran an Sarsch und mitjeheult, wie Betway Bernd sagen würde. Denn mehr Götterdämmerung wird es in dieser Woche nicht mehr geben. Viel Spaß!

Uth zur Wahrheit - E18 - Saison 20/21


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Leute, diesmal haben wir uns gehen lassen. Montagfrüh, ihr kennt das. Das Wochenende noch wie Mehltau auf den ersten Sätzen, die Ohren stumpf, die Zunge schwer vom Portwein aus dem TetraPak. Fusel MML. So taumelten wir halb ohnmächtig durch die ersten Minuten, ohne Zugriff, ohne Gegenpressing, mutlos im Mittelmaß, traurig an den Mikros wie sonst nur Mark Uth. Die Körpersprache tonlos, die Gesichter fahl im Zwielicht fehlender Geistesblitze, unterspannt vor den Mikros wie sonst nur Jogi Löw. Am Ende aber haben wir uns, wie immer, doch noch an den eigenen Haaren herbei aus dem Sumpf des Unvermögens gezogen, mit ein bißchen Gaumen-Gymnastik, Zahlenspielen, wirren Vergleichen und kühnen Thesen, die von jetzt an wieder als Fragen im Raum stehen werden. Warum nicht mal Leverkusen? Holt Dortmund den Titel oder Manchester Haaland? Ist Gelsenkirchen das neue Berlin? Und darf man über Großkreutz sprechen, wenn man von George Best erzählt? Die Antworten darauf verbergen sich auch diesmal zwischen den Zeilen. Viel Spaß!

Ficken! - der Fussball MML Brennpunkt


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Wir sind im Grunde selber Schuld. Gestern noch saßen wir in der Sendung und ließen uns mitreißen, von der neuen Euphorie nach dem Überraschungserfolg gegen die Fußball-Weltmacht Ukraine. Und stimmten mit ein in den Chor der Optimisten. Wir sind wieder wer! Jetzt holen wir auch den Gruppensieg! Uns reicht ein Unentschieden! Ramos a la Playa! Und dann? Bekommt die deutsche Elf sechs Stück. Von Spaniern, die einfach nicht daran geglaubt haben, dass auch sie jetzt dran glauben müssen. Ganz im Gegenteil. Mit einfachsten Mitteln, Standardsituationen, Doppelpässen, zeigten sie Löw und der Mannschaft alle Grenzen und noch mehr Schwächen auf. Und die deutsche Nationalmannschaft ließ es geschehen, ließ dieses Debakel über sich ergehen, 90 Minuten iberisches Bukkake. Sevilla? Sie wollten nicht. Oder konnten es nicht besser. So oder so. Beides wäre ein Offenbarungseid, weil die Spieler in Weiß dann entweder gegen sich oder gegen den Trainer gespielt haben. Hinterher jedenfalls wurden die üblichen Fragen gestellt, da griffen die gängigen Reflexe. Löw raus! Müller rein! Aber so einfach ist es nun auch nicht. Wie schwer es allerdings wirklich ist, das könnt ihr jetzt hören. Viel Spaß!

Der Pfui-Cup - E17 - Saison 20/21


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Leute, es gibt nichts Schlimmeres als Länderspielpausen. Oder, wie es Thomas Doll sagen würde, nichts ist scheißer als ein 3:1. Vor allem, wenn Spiele mit Testcharakter am Ende keinen Charakter und noch weniger Tests besitzen. Es war ja am Ende allein Leon Goretzka und den Querdenkern zu verdanken, dass dieser Kick lediglich die zweitbeschissenste Veranstaltung in der jüngeren Geschichte der Stadt Leipzig war. Anders als die Reichsbürger am Rande hat der Münchner in der Mitte allerdings echte Muskeln spielen lassen und so, an einem weiteren Abend unter Wolken, für klare Verhältnisse gesorgt. Die Scherenschlagzeilen danach gehörten ihm, zurecht. Weshalb alles andere jedoch so ein bißchen in den Hintergrund gerückt wurde. Moukokos 16. Geburtstag, Boatengs Abschied bei den Bayern oder der Auftritt von Bibiana Steinhaus beim Doppelpass. Weil wir bei Fussball MML aber über ein goldenes Herz für das Abseitige und einen untrüglichen Instinkt für das Unangenehme verfügen, haben wir all diese Themen dann doch noch in die restlichen zehn Minuten dieser Folge gequetscht, kurz und schmerzfrei zusammengefasst wie sonst nur die anderen Sportarten am Endes des Sportstudios. Die Uhr lief da, wie immer, bereits gegen uns. Egal, jetzt geht es erstmal nach Spanien. Denn wir sind wieder wer! Viel Spaß!